Unzählige Menschen haben aus diesem Buch, das Pater Leonhard Goffine 1690 erstmals als Antwort auf die große Glaubensunwissenheit herausbrachte, geistlichen Nutzen gewonnen und den katholischen Glauben vertieft. Viele Menschen, die heutzutage die traditionelle Liturgie besuchen, haben den Schott oder ein „Volksmissale“. Das „Goffine“-Hausbuch ist mehr als der „Schott“! Die „Handpostille“ enthält viele Texte des Messbuches in deutscher Sprache, legt auch vieles der römischen Liturgie und ihrer Gebräuche aus, jedoch ist sie darüber hinaus eine Verknüpfung mit dem katholischen Katechismus. Genau das macht dieses Buch so einzigartig. Noch mehr an Bedeutung gewinnt der „Goffine“ seit den Verwirrungen der nachkonziliaren Zeit. Bis dahin „atmete“ fast jedes katholische Buch auch den entsprechend katholischen Geist, d. h. die katholische Glaubens- und Sittenlehre spiegelte sich in diesen Büchern. Seit den 1960er Jahren muss ein glaubenstreuer Mensch mühsam nach dieser „gesunden Kost“ suchen. Oft findet er sie vermischt mit falschen oder zweifelhaften Aussagen, oft wird das Glaubensgut verkürzt, verwässert oder relativiert.
Es ist nicht zu spät, hier wurde die „christkatholische Handpostille“ neu aufgelegt, als ein kompaktes und praktisches Buch. Nicht jeder, der die überlieferte Hl. Messe besucht, vermag die Texte Wort für Wort im „Schott“ mitzulesen. Viele gehen den wertvolleren Weg, nämlich sich in das Hl. Messopfer hineinzubeten, d. h. zu betrachten, was Christus für uns tut und mit eigenen Worten dankend und opfernd teilzuhaben an den Gnadenströmen, die aus dem Heiligsten Herzen Jesu fließen. Um diesen Weg zu beschreiten, ist es nützlich, z. B. zuhause vor dem Gottesdienst die betreffenden Stellen aus dem „Goffine“ zu lesen und dann die Inhalte betend im Herzen während der Feier der Liturgie zu vergegenwärtigen.
Bestell-Nr. 1778
920 Seiten
Pater Leonhard Goffine