Die Lehren Bernhards haben vor 850 Jahren die Frömmigkeitsgeschichte stark beeinflusst: Die frühen Zisterzienser pflegten eine Spiritualität, die das Göttliche gleichsam sinnlich verkosten wollte. Bernhard lehrt, dass die Nähe Gottes durch das, was er im weitesten Sinn "sacramenta" nennt, menschlich nahe und mystisch erfahrbar wird. So entsteht die Verehrung des Herzens Jesu, entwickelt sich die Frömmigkeit der eucharistischen Anbetung, intensiviert sich die Liebe zur Gottesmutter und das Vertrauen auf die Engel und Heiligen.
Für den Heiligenkreuzer Zisterzienser Pater Bernhard Vosìcky OCist sind die geistlichen Impulse seines Namenspatrons, des heiligen Bernhard von Clairvaux (1090-1153), keinesfalls bloß mittelalterliche Texte, die nur mehr für ein paar theologische Spezialisten interessant sind.
Bestell-Nr. 89846
336 Seiten
P.Bernhard J. Vosicky OCist
Be&Be Verlag, 2582 Heiligenkreuz, information(at)stift-heiligenkreuz.at, www.bebeverlag.at